Sechs Radfahrer, eine Mission: 682 km “Tour de wpd”

am vergangenen Mittwoch war es vielleicht nicht der traditionelle Zielsprint auf der Champs-Elysees bei der Tour de France, aber mit der Ankunft von sechs tapferen Radfahrern am Bremer Headquarter ging die erste Ausgabe der Tour de wpd zu Ende. Am 29. April sind Thorsten Weiskopf und Fernando Kameoka in Bietigheim-Bissingen gestartet. Nur etwas weniger als 700 Kilometer später trafen sie mit vier hinzugewonnenen Mitstreitern am Zielort ein. Thorsten blickt auf eine tolle, aber auch anstrengende Zeit auf zwei Rädern zurück:

Die erste Tour de wpd ging nach 681,9 km, 4727 Höhenmetern und über 30 Stunden im Sattel wie geplant am Mittwoch vor dem Sommerfest zu Ende. Zu zweit in Bietigheim gestartet, zu dritt ab dem Kasseler Büro unterwegs, ist die Gruppe in Osnabrück nochmals angewachsen. Während die Bietigheimer Fraktion die mit Abstand längste Strecke gefahren ist, so haben die Osnabrücker zumindest die höchste Mitfahrer*innen Quote unter den Standorten erreicht.
Da es außer einem Loch im Reifen – welches sich dank Tubeless-Reifen zwar selbst wieder abdichtete, aber dennoch immer wieder undicht wurde – glücklicherweise keine nennenswerten Zwischenfälle gab, kann man sich an dieser Stelle auf die Highlights der Tour beschränken. Die coolsten Meter waren sicherlich die mit der Seilfähre mit Handkurbel über die Fulda. In Fulda selbst gab es dank einer großen Maiwandergruppe eine amtliche La-Ola-Welle, welche schon fast Tour-de-France-Feeling aufkommen ließ. Insgesamt aber werden wohl vor allem das Erlebnis als Gruppe und die vielen netten Gespräche, welche sich an den Standorten, an den Abenden und während der Fahrt ergeben haben, am längsten in Erinnerung bleiben.

Es war wirklich eine super Tour, aber wir müssen doch auch zugeben, dass es durchaus anstrengend war und wir am Ende alle froh waren, als wir das Büro in Bremen erreicht haben.