Wind im Wald
Der Klimawandel setzt unseren Wäldern zunehmend zu. Längere Trockenperioden, Stürme und Schädlingsbefall führen vielerorts zu erheblichen Schäden. Gleichzeitig wächst der Bedarf an erneuerbaren Energien, um den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren und dem Klimawandel wirksam entgegenzuwirken.
Windenergie im Wald kann dabei einen wichtigen Beitrag leisten. Waldstandorte liegen häufig auf Höhenrücken mit guten Windverhältnissen und verfügen oft über ausreichend Abstand zu Wohngebieten. Durch eine sorgfältige Planung werden Eingriffe in Natur und Landschaft auf das notwendige Maß begrenzt. Rodungen werden durch Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen kompensiert, beispielsweise durch Wiederaufforstungen mit klimaresistenten Baumarten.
Auch für Waldeigentümer und Kommunen ergeben sich Vorteile. Pachteinnahmen schaffen finanzielle Spielräume für die Pflege und den Umbau geschädigter Wälder. Bestehende Waldwege können verbessert werden und unterstützen so die langfristige forstliche Bewirtschaftung.
Moderne Windenergieanlagen benötigen vergleichsweise wenig Fläche. Gleichzeitig können sie große Mengen klimafreundlichen Strom erzeugen und dadurch erhebliche CO₂-Emissionen vermeiden. So leistet Windenergie im Wald einen wichtigen Beitrag zur Energiewende und kann zugleich die Entwicklung zukunftsfähiger Wälder unterstützen.